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Süße Getränke – eine Extramahlzeit?

Mehr und mehr wird Übergewicht zum Problem in der Bevölkerung. Alarmierend ist, dass zunehmend auch Kinder betroffen sind. Die Risiken für die Gesundheit sind nicht zu unterschätzen, so begünstigt Übergewicht Herz-Kreislauf-Krankheiten, Atembeschwerden und Diabetes mellitus (Typ 2). Vorbeugen lässt sich deutlich einfacher als die überflüssigen Pfunde später zu verlieren: Ausreichend Bewegung und gesunde Ernährung sind hier die Stichworte.

Bei der Ernährung geht es aber nicht nur darum, was man isst. Auch das Trinkverhalten spielt hier eine wesentliche Rolle. Häufig unterschätzt man, wie viele Kalorien sich in Form von Zucker oder teilweise auch Fett in Getränken befinden. Beispielsweise empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation, maximal 25 Gramm Zucker am Tag zu sich zu nehmen. Diese Menge befindet sich bereits in einem einzigen Glas eines Softdrinks, wie zum Beispiel Cola. Auch Fruchtsäfte sind nicht unbedingt gesünder: Zwar darf Saft, der laut Angabe auf der Packung zu 100 Prozent aus Fruchtsaft besteht, auch nur diese 100 Prozent Fruchtsaft enthalten und keine Zusätze. Dies gilt jedoch nicht für Fruchtnektar oder für Mischgetränke.

Stillt man als Erwachsener einen großen Teil seines Durstes über Softdrinks und unverdünnte Säfte, kommt über den Tag verteilt schnell eine Menge an ungesunden Kalorien zusammen, die das Ausmaß einer zusätzlichen Mahlzeit haben. Auch in vielen Kaffee-Mischgetränken steckt Zucker. Enthalten die Getränke Milch oder Sahne, befindet sich auch Fett darin. So kann ein Mischgetränk aus Kaffee und Vollmilch schnell einmal mehr als 200 Kalorien haben, das ist ungefähr ein Zehntel des gesamten Tagesbedarfs in nur einem Getränk. Für unverdünnte Fruchtsäfte verhält es sich mit dem Anteil von Zucker ähnlich.

Der Griff zum Light-Produkt, um das Gewissen zu beruhigen, ist leider wenig hilfreich: Diese Produkte enthalten statt Zucker häufig Süßstoff, dieser ist in größeren Mengen ebenfalls ungesund. Light-Softdrinks regen zudem teilweise den Appetit an. In der Folge isst man unbewusst mehr oder gönnt sich öfter am Tag einen kleinen Snack. Im Endeffekt hat man dem Körper also wieder mehr Kalorien zugeführt, als er tatsächlich gebraucht hätte. 

Kann der häufige Konsum von Softdrinks und unverdünnten Säften bereits bei Erwachsenen schädlich sein, ist leicht vorstellbar, dass man den Konsum solcher Getränke bei Kindern unbedingt einschränken sollte. Bei Softdrinks, die auch noch Koffein enthalten, ist es einleuchtender, Kinder solche Getränke nicht in hohem Maß zu sich nehmen zu lassen. Bei Fruchtsäften denkt man schnell an eine gesündere Alternative. Tatsächlich unterscheidet sich die Menge an Kalorien, die in Fruchtsäften enthalten ist, nicht entscheidend von der Menge an Kalorien in Softdrinks. Unverdünnte Fruchtsäfte sind also kaum gesünder. Da der Kalorienbedarf bei Kindern niedriger ist als der von Erwachsenen, stellt das Konsumieren von stark zuckerhaltigen Getränken oder solchen, die auf andere Art viele Kalorien enthalten, erst recht eine Extramahlzeit dar. Gerade speziell für Kinder auf dem Markt befindliche Getränke, wie zum Beispiel Tees, verstecken oft große Mengen Zucker, auch hier sollten die Eltern stark auf die Inhaltsstoffe achten. 

Grundsätzlich muss niemand voll und ganz auf den Genuss von Softdrinks, Säften oder Mischgetränken verzichten. Man sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass auch Getränke zur täglichen Aufnahme von Nährstoffen beitragen. Wer darauf achten möchte, sich ausgewogen zu ernähren, sollte daher vor allem die Kalorienangaben und die Zuckermengen bei Getränken im Auge behalten, um nicht über das Trinkverhalten im Endeffekt Zusatzmahlzeiten zu sich zu nehmen.

Um den Durst zu stillen, ist nach wie vor Wasser das beste Mittel. In vielen Gegenden kann man getrost zu Leitungswasser greifen, denn nichts wird in Deutschland stärker kontrolliert. Mehr Geschmack bekommt Wasser, wenn man Fruchtstücke, wie zum Beispiel Zitrone, oder auch Minze darin ziehen lässt. Der nächste Punkt auf der Liste der besten Durstlöscher sind ungesüßte Tees. Im Sommer lässt sich aus abgekühltem schwarzem Tee mit einem Schuss Zitronensaft sehr gut selbst Eistee herstellen. Fruchtsäfte sind dann noch gesund, wenn man Schorlen aus einem Drittel Saft und zwei Dritteln Wasser mischt. In diesem Mischungsverhältnis kann man auch Kinder die eine oder andere Schorle trinken lassen.

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