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Bis(s) im hohen Alter: Das Zahnfleisch richtig pflegen

Das Thema Zahnpflege ist in aller Munde – das Zahnfleisch dagegen wird häufig stiefmütterlich behandelt. Dabei ist es doch so: Ein intaktes Zahnfleisch bildet die Basis für die Gesundheit unserer Zähne – damit wir möglichst lange kraftvoll zubeißen können. Ohne Zahnfleisch wären unsere Zähne haltlos verloren – und je mehr es schwindet, desto weniger Schutz kann es den empfindlichen Zahnhälsen bieten.

Ein weiterer (nicht zu unterschätzender) Fakt ist, dass Zahnfleisch und Zahnbett in Zusammenhang mit unserem Immunsystem stehen – Erkrankungen in diesem Bereich können uns allgemein anfälliger für Infektionen machen.

Wenn Ihr Zahnfleisch beim Zähneputzen nicht blutet, die Zahnhälse vollständig bedeckt und eine gesunde, rosige Farbe hat – herzlichen Glückwunsch!

Wenn Sie jedoch häufig unter Entzündungen leiden – Ihr Zahnfleisch gerötet oder geschwollen ist und häufig blutet – dann sollte ihm mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Die Schwellung macht sich übrigens zuerst zwischen den Zähnen bemerkbar, bevor sie sich weiter ausbreitet.

Woher kommt’s, dass das Zahnfleisch Probleme macht und sich letztendlich ‚beleidigt‘ zurückzieht?

Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) oder deren bereits tiefergehende und häufig chronische Variante (Paradontitis) entstehen durch Bakterien und Zahnbelag (Plaque). Gerade die Gingivitis lässt sich durch rechtzeitiges Gegensteuern mit gründlichen Mundhygiene-Maßnahmen schnell in die Schranken weisen. Klingen Schwellung und Rötung aber nicht innerhalb weniger Tage ab, sollte man seinen Zahnarzt aufsuchen. Paradontitis bedarf auf jeden Fall intensiver Behandlung und Kontrolle.

So geht gute Zahnfleischpflege

Damit fieser Zahnstein sich nicht breit macht und das Zahnfleisch zurückdrängt, müssen die Beißwerkzeuge mindestens zweimal täglich gereinigt werden. Die Beschaffenheit der Zahnbürste spielt dabei eine wesentliche Rolle: Ein ergonomischer Griff ist empfehlenswert, der Bürstenkopf sollte nicht überdimensioniert sein und – das ist besonders wichtig, damit das Zahnfleisch nicht verletzt wird – die Borsten sollten abgerundet und auf keinen Fall zu hart sein. Auch sanfte Borsten säubern gründlich. Außerdem eignet sich ein weicher Bürstenkopf gut, um während des Zähneputzens dem Zahnfleisch eine Massage (ohne Druck) zukommen zu lassen. Das fördert die Durchblutung und trägt zur Kräftigung bei. Zwei- bis dreimal täglich drei Minuten, soviel Zeit muss für die Mundhygiene sein. Handarbeit ist erwiesenermaßen weniger effektiv als die Reinigung mittels einer elektrischen Zahnbürste. Die Bürste/der Bürstenkopf sollte einmal im Quartal erneuert werden. Auch wenn man sie immer gründlich abspült und gut belüftet aufbewahrt, könnten sie sonst zur Brutstätte für Bakterien werden. Zahnseide oder spezielle Bürsten für die Zahnzwischenräume tragen ebenfalls zur Plaque-Vermeidung bei. Am besten vor dem Zähneputzen anwenden, damit im Anschluss Zahnbürste/-pasta und Mundwasser freie Bahn haben. Die Pflege der Zahnzwischenräume ist für die Gesunderhaltung des Zahnfleisches besonders wichtig. Abschließend mit einem medizinischen Mundwasser zu spülen, macht Bakterien den Garaus und hilft, Entzündungen zu verhindern.

Wissenswertes zum Thema Zahnpasta

Auch hier macht sich Qualität auf Dauer bezahlt. Eine gute Zahnpasta hat Putzkörper, die zwar gut reinigen, aber den Zahnschmelz nicht verletzen sowie einen sinnvollen Fluoridanteil, um ihn gegen Karies abzuhärten.

Liegen bereits Entzündungen vor, empfehlen wir die Verwendung einer Zahnpasta mit antiphlogistischen (entzündungshemmenden) Eigenschaften.

Sind die Zähne sensibel, ist der Gebrauch eines Produktes mit Kaliumnitrat oder Kaliumchlorid (Salpeter) hilfreich – auch für empfindliche Zahnhälse haben wir spezielle Zahncremes. Durch deren regelmäßige Anwendung lässt sich die Schmerzempfindlichkeit reduzieren. 

Gesundes Zahnfleisch trotz Zahnprothese

Je weniger Zähne – umso mehr Putzaufwand? Wenn anstelle der eigenen Zähne komplett (Totalprothese, Gebiss) oder teilweise (Zahnbrücke) die „Dritten“ gerückt sind, braucht das Zahnfleisch mehr Aufmerksamkeit, um gesund zu bleiben. Das Zahnfleisch kann durch die Prothesen nicht mehr komplett vom Speichel kräftig umspült werden, das bremst die Selbstreinigung – dazu kommt noch, dass das zahnlose Fleisch die Tendenz hat, sich zurückzubilden. Infolge dieser Tatsachen müssen die verbleibenden Zähne sowie der Zahnersatz besonders gründlich und mit den geeigneten Produkten (Zahncreme bzw. Zahnprothesen-Reiniger, Mundwasser) gepflegt werden und, um den Abbau des Zahnfleisches zu bremsen, täglich stimulierende Massagen (insbesondere des Kieferkamms) durchgeführt werden.

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