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Zecken – gefährliche Blutsauger

Kleine Parasiten, die eine ganze Bandbreite an Krankheiten übertragen und Mensch und Tier beißen: Zecken sind nicht nur unangenehme Zeitgenossen, sondern tatsächlich gefährlich.

Wirklich sicher vor Zeckenbissen ist man zu keiner Jahreszeit. Die Krabbler, die zu den Milben gehören, werden bereits dann aktiv, wenn die Temperaturen sechs Grad erreichen. Zwar ist die Gefahr durch Zecken in den warmen Jahreszeiten also tatsächlich größer aber auch in milden Wintern kann es durchaus vorkommen, dass Zecken draußen unterwegs sind. Für Zecken gilt außerdem dasselbe wie für Stechmücken und andere Insekten: Wenn der Winter mild war, kann man im nächsten Frühjahr davon ausgehen, dass die Anzahl dieser Tiere höher ist, als nach kalten Wintern.

Weit verbreitet ist auch die Annahme über Zecken, dass sie sich von Bäumen fallen lassen. Tatsächlich finden die Blutsauger ihre Wirte nicht auf diese Weise. Manche Arten sind auf der Suche nach einem Wirt in Bewegung. Andere sitzen auf Gräsern oder in Büschen und lauern darauf, dass ein potenzieller Wirt sie berührt und von ihrer Position abstreift. Hohes Gras oder Gebüsche sind also Orte, an denen man sich sehr schnell Zecken einfangen kann.

Zecken beißen jedoch nicht sofort zu, wenn sie einen Wirt gefunden haben. Um nach der besten Stellen zum Zubeißen zu suchen, bewegen sie sich noch eine Weile über den Körper. Im Idealfall entdeckt man Zecken, bevor sie sich festbeißen, und kann sie gleich loswerden. Ratsam ist es daher, bei Aufenthalten im Freien in regelmäßigen Abständen nach diesen Milben Ausschau zu halten. Spätestens am Ende des Tages sucht man am besten den ganzen Körper noch einmal gründlich nach Zecken ab. Auch an schwer zugänglichen Stellen wie Leisten oder Achselhöhlen können sich Zecken festbeißen.

Hat man eine Zecke entdeckt, muss sie so schnell wie möglich entfernt werden. Dabei unbedingt die Finger von angeblichen „Hausmitteln“ wie Öl lassen! Der einzig sinnvolle und sichere Weg zur Entfernung von Zecken ist, sie mit einer speziellen Zeckenzange herauszuziehen und dabei unbedingt darauf zu achten, den Kopf mit zu entfernen und die Zecken nicht zu zerquetschen. Den Körper abzuschneiden ist höchst gefährlich, denn dabei bleibt der Kopf in der Wunde und kann für Entzündungen sorgen oder Krankheiten übertragen.

Nach der Entfernung der Zecke sollte man die Wunde immer im Auge behalten. Wenn sie beispielsweise anschwillt oder sich rötet, sucht man zur Sicherheit besser den Arzt auf, denn Bisse durch Zecken sind nicht zu unterschätzen. Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sind mit die gefährlichsten Infektionen, die durch Zecken übertragen werden, es gibt jedoch noch eine Reihe weiterer Erreger, die die Blutsauger von einem Wirt zum anderen schleppen.

Da Zecken nicht nur Menschen befallen, sondern auch Tiere, sollte man vor allem im Frühjahr und Sommer unbedingt auch Haustiere regelmäßig auf ungebetene Gäste kontrollieren. Besonders Katzen mit viel Auslauf neigen dazu, in recht regelmäßigen Abständen von Zecken gebissen zu werden. Dabei können sie genauso erkranken wie Menschen. Gerade Borreliose kann, neben Menschen, auch alle andere Säugetiere und Vögel befallen.

Haustiere vor Zecken zu schützen, ist auf verschiedene Arten möglich. Die Bandbreite reicht von speziellen Halsbändern bis zu Präparaten, die im Nackenbereich auf die Haut getropft werden. In aller Regel lässt sich damit die Anzahl der Zeckenbisse verringern, aber einen vollständigen Schutz stellen diese Maßnahmen nicht dar. Noch immer ist es deswegen wichtig, Haustiere regelmäßig nach Zecken abzusuchen und diese so schnell wie möglich mit einer entsprechenden Zange zu entfernen.

Als Mensch kann man sich mit einigen Verhaltensweisen vor den Blutsaugern schützen. Dazu gehört das regelmäßige Absuchen nach Zecken, besonders auch bei Kindern, die draußen herumtoben. Schon die Kleinen sollte man über die Gefahr durch Zecken aufklären. Statt direkt auf dem Boden zu sitzen, nutzt man besser Campingstühle oder Picknickdecken und schüttelt diese vor dem Einpacken gut aus. Bei hohem Gras und Büschen ist Vorsicht geboten, solche Bereiche meidet man am besten ganz. Auch wenn es gerade an heißen Tagen Überwindung kostet, lange Kleidung macht es Zecken schwerer. Auch Kopfbedeckungen sind sinnvoll und schützen zudem vor Sonneneinstrahlung. Zwar sind auch Mittel erhältlich, die Zecken abwehren sollen. Nach einigen Stunden ist deren Wirkung jedoch aufgebraucht, wer den ganzen Tag im Freien verbringt, sollte sich darauf also nicht verlassen.

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