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Ein heißes Bad für die Gesundheit

 

© Yanik Chauvin AdobeStock 2064703
Nach einem anstrengenden Tag und sowieso, wenn es draußen ungemütlich ist, da ist ein warmes Wannenbad die wahre Wohltat für Körper und Seele. Neben dem reinigenden kann es bei richtiger Anwendung und Auswahl des Badezusatzes zusätzlich einen positiven Effekt für unsere Gesundheit haben.
Um es gleich vorwegzunehmen: In bestimmten Fällen ist ein Wannenbad nicht uneingeschränkt zu empfehlen, etwa bei Kreislaufproblemen oder bei Bluthochdruck (Hypertonie). Hier sollte die Wassertemperatur maximal 36 Grad betragen, für Schwangere gilt dasselbe.
Auch beim Vorliegen von Krampfadern (Varizen) könnten sich die Gefäße durch zu lange und vor allem zu heiße Bäder zu stark weiten.
Schließlich sollte noch erwähnt werden, dass bei Erkältungen ein Bad zwar sehr gut tun kann, aber bei erhöhter Körpertemperatur drauf verzichtet werden sollte.
Apropos Temperatur: Kühlere (bis 35 Grad) und eher kurze Bäder wirken energetisierend und erfrischend, während für Entspannungsbäder 36/37 Grad angebracht sind. Über 37 Grad warmes Wasser macht müde. Bezüglich der Badedauer sind 10 bis maximal 20 Minuten sinnvoll, ein längeres Verweilen in der wohligen Wanne weicht die Haut unnötig auf.
Die Auswahl an Badezusätzen wie Ölen, Essenzen oder Brausetabletten bietet für jeden Bedarf das Richtige.
Speziell, wenn uns eine Erkältung erwischt hat oder im Anzug ist, lindern Produkte mit
ätherischen Ölen, die das Abschwellen der Schleimhäute begünstigen, uns besser durchatmen und leichter einschlafen lassen, die Beschwerden.
Entspannungsbäder, die unsere Muskeln lockern und uns helfen die Seele baumeln zu lassen begünstigen ebenfalls ein leichteres zur Ruhe kommen.

Was wirkt wie?
Baldrian, Melisse, Johanniskraut und Lavendel sind für ihre beruhigende Wirkung bekannt, während Fichtennadel, Rosmarin, Thymian, Mandarine und Zitrone eher anregen.
Grapefruit, Blutorange, Mandarine, Rose, Iris und Zitronengrass hellen unsere Stimmung auf.
Kiefernadel, Kampfer, Thuja, Thymian, Latschenkiefer, Muskat, Zitrone und Pfefferminze lassen uns besser durchatmen und regen die Durchblutung an.
Diese Wirkstoffe stehen beispielhaft für eine weitaus größere Palette, die in Badezusätzen sinnvoll miteinander kombiniert werden.
Nach dem Bad abtrocknen, eincremen (bei Ölbädern ist das nicht erforderlich) und kuschelig eingepackt ruhen – herrlich!
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